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6h MTB-Schlossbergmarathon Griffen


6h MTB-Schlossbergmarathon in Griffen

Ich weiß zwar nicht genau was, aber irgendetwas dürfte ich verbrochen haben, dass es bei meinen Solostarts auf Langdistanzen immer am Wetter hapert. Schon vor zwei Jahren beim 24h-Rennen in Tauplitz regnete es pausenlos und kühlte auf den einstelligen Plusbereich ab. Bei meinem Start am Donnerstag in Griffen (Kärnten) beim 6h-MTB-Schlossbergmarathon bekam ich wieder eine g'scheite "Wetterwatschn". Die ersten 4 Stunden von insgesamt sechs verbrachten wir im strömenden Regen.

Pünktlich um 11 Uhr startete ich mit ca. 25 gleichgesinnten und einigen Staffelfahrern am Dorfplatz von Griffen ins Rennen. Somit gesellten wir uns zu jenen, die bereits seit 07 Uhr früh unterwegs waren und insgesamt 12 Stunden zu bewältigen hatten. Eine relativ kurze Runde (ca. 2 km) rund um den Schlossberg in Griffen waren zu bewältigen - Höhendifferenz: ca. 50 pro Runde. Erwartet hatte ich eigentlich einen technisch anspruchsvollen Kurs, wurde aber vor Ort etwas enttäuscht: eine lange Zielgerade im Ort, danach ein eher gemächlicher Anstieg auf Asphalt, der die letzten Meter auf Schotter wechselte und danach ein Wanderweg wieder hinunter in den Ort. Durch die starken Regenfälle wurde dieser dann auch zur Schlüsselstelle des Rennens. Tiefe Furchen, viel Schlamm und nasse Wurzeln erforderten konzentriertes Fahren.

Ich startete von Beginn an in einem relativ flotten Tempo, ordnete mich um Platz 3-4 ein und hatte ein sehr gutes Gefühl. Nach zwei, drei Runden hatte ich dann auch endlich eine halbwegs vernünftige Linie durch den Schlamm im Wald gefunden. Der Asphaltanstieg stellte ohnehin keine Probleme dar. Der viele Schlamm brachte es aber mit sich, dass ich bereits nach einer Stunde merkte, dass sich die hinteren Bremsbeläge an meinem Bike schön langsam verabschiedeten. Ohne Bremspower am Hinterrad wurde es schwierig über die rutschigen Wurzeln zu steuern. Meine Top-Betreuerin Tanja konnte aber beim lokalen Bikeshop Bremsbeläge auftreiben, die nach einigen Diskussionen (mein Bike war dem Mechaniker zu dreckig!) auch vom selbigen getauscht wurden. Mit etwa 15 Minuten Zeitverlust machte ich mich wieder auf den Weg. Die Motivation war etwas geknickt, doch ich drehte weiterhin brav meine Runden. Gestoppt wurde nur um kurz zu Essen bzw. das Rad etwas vom Schlamm zu säubern. Nach 4,5 Stunden hatte ich dann ehrlich keine Lust mehr: der Regen hatte zwar nachgelassen, jedoch klebte jetzt der Dreck noch besser als zuvor. Die vorderen Bremsbeläge hatten sich auch verabschiedet und die Fahrer vor mir zeigten keine Schwäche. Dennoch kurbelte ich weiter, schlug ein ganz vernünftiges Tempo ein und freute mich ehrlich als um 17 Uhr als 5. (gesamt) die Zielflagge passierte. Klatschnass und komplett dreckig freute ich mich schon auf eine heiße Dusche. Stattdessen war jedoch Kneippen angesagt - es war nur mehr Kaltwasser vorhanden.

Die Organisation des Rennens war aber dennoch sehr ordentlich. Die Energiespeicher konnte man sich bei allerlei Gegrilltem (von Cheeseburger und Schnitzelsemmerl bis Kotelette mit Kartoffelsalat war alles vorhanden) auffüllen und damit es nicht fad wurde spielten drei verschiedene Bands. Für alle Fahrer die ein Kilometersoll erfüllten gab's Urkunden, Medaillen und Finisher-T-Shirts und eine große Tombola für Aktive und Passive. Alles in allem ein ganz nettes Event - zumindest bei Schönwetter.

(christoph)


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