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Christoph Berger-Schauer quälte sich über die Langdistanz


01.Mai 2010 Sterbetag beim Marathon in St. Veit a.d. Gölsen

Schon zum vierten mal versuchte ich meine Leistung in St. Veit beim ersten großen Marathon der Saison abzurufen. Nach Misserfolgen, wie auch super Platzierungen auf dieser Strecke konnte ich nicht wirklich sagen, ob dieses Jahr einen guten oder schlechten Beginn nehmen wird. Von den drei vergangenen Starts fuhr ich 2x die Langdistanz. Nach der relativ schwachen Zeit vom Vorjahr auf der Small-Distanz entschied ich mich wieder für die lange Strecke, da ich mich mit meiner Erfahrung sehr gut darauf einstellen kann.
Die Strecke ist für nicht allzulange Anstiege und moderate Abfahrten bekannt, was zur Folge hat, dass man kaum zur Ruhe kommt. Beinahe wie auf einem XC-Kurs.

Meine Vorgabe war eindeutig definiert: Mein bestes Ergebnis von 2007 annähernd zu erreichen oder noch zu toppen.
Um genau 10:30 fiel der Startschuss. Mit mir im Startgetümmel auch Berger-Schauer Christoph, der sich zum ersten Mal auf der MTB - Langdistanz versuchte.
Ich hatte keine Probleme das hohe Anfangstempo mitzugehen und konnte lange Zeit die Spitzengruppe visuell verfolgen. Schnell hatte ich einen guten Rhythmus gefunden, reihte mich zwischen Pos. 10 und 15 ein und hatte wirklich ein gutes Gefühl.
Nur das Wetter war ungewöhnlich warm und schwül. Trockene Lippen und Schweißausbrüche begleiteten mich während der gesamten Fahrt. Anstieg um Anstieg verging, der Puls pendelte zwischen 170 und 175 Schlägen. Hatte Angst, dass ich etwas überziehen könnte. Doch die Beine gingen gut und Atmung stimmte.
Die erste Runde mit den 30km und knapp 1000Hm neigte sich mit der letzten Asphaltstraße dem Ende zu.
Schon beim Einbiegen in die 2. Runde fühlte ich ein leichtes Ziehen im li. Beinstrecker. Ein Gel sollte Abhilfe schaffen. Die erste Trinkflasche getauscht und rauf auf den ersten Anstieg der zweiten Runde. Jetzt schon mühsam, kletterte ich die "nur" 150Hm hoch und freute mich bereits auf die darauf folgende kurze Abfahrt um etwas Laktat aus den Beinen zu sprudeln. Inzwischen konnte ich den Puls auf Grund von Muskelschwäche nicht mehr hoch genug halten und merkte an den Kehren, das hinter mir liegende Fahrer langsam aufschlossen. Meine ganze Energie verwendete ich ab diesem Zeitpunkt nur noch um die negativen Gedanken rund ums Aufgeben im Keim zu erwürgen. Das Ziel, in die Top-Ten zu fahren war schon lange über Bord geworfen. Ich versuchte nur noch so schmerzfrei als möglich Anstieg für Anstieg zu schaffen und die Muskulatur nicht ganz zu "töten". Ein zweites Gel verhalf mir ziemlich genau 5 Minuten lang die Qualen zu begrenzen. Ich kämpfte und hatte die nötige Motivation das Rennen nach der Ziellinie zu beenden. Am Ende verlor ich auf der zweiten Runde 10 Minuten, was mich auf den 31. Gesamtrang zurück katapuliterte. Die Zeit: 3:00:00 - 12min. langsamer als meine Bestzeit.
Doch jammern hilft nicht. Es kommen auch wieder gute Tage.
Christoph quälte sich, konnte keinen richtigen Druck aufs Pedal bringen beendete das Rennen aber in der sicher aktzeptablen Zeit von 3:16 Stunden.

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