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Motto: "Ich hatte einen Traum"


ÖtztalerRadmarathon 29.08.2010

 

Unter dem Titel "Ich habe einen Traum"stand die dreißigste Auflage des Ötztaler Radmarathons. Zu sechst hatten wir jaschon am Anfang des Jahres beschlossen daran teilzunehmen. Als wir nach mehroder weniger intensiven Trainingsvorbereitungen am Samstag endlich nach Söldenaufbrachen, waren wir bezüglich den Wettervorhersagen und des aktuellen Wetters> strömender Regen eher etwas besorgt. In Sölden angekommen, war dieWetterlage katastrophal, es war eiskalt und regnete. Mit Zweckoptimismushofften wir auf halbwegs brauchbares Wetter für den morgigen Start.

 

Am Sonntag nach einem kurzen Blick aus demFenster, es war zumindest trocken und regnete nicht, überlegten wir uns dieentsprechende Bekleidung für das Rennen, laut aktuellem Wetterbericht sollte es3°C haben! Da wir doch bis auf 2500Hm hoch mussten, entschieden wir uns füretwas mehr an Bekleidung, was sich zumindest bei den Abfahrten als richtigherausstellte, jedoch in den Anstiegen doch oftmals zu warm war.

 

Zum Frühstück ging es schon um 5 Uhrmorgens, was so mancher von uns nicht ganz vertragen hat! Die Abfahrt zurStartaufstellung war ziemlich frostig, als wir um ca. 6.10 Uhr ankamen, standenbereits unzählige Starter im Startbereich, sich hinten anzustellen war vonunserer Richtung aus nicht mehr möglich, so entschieden wir uns seitlich beiden Absperrungen loszustarten, was sich nachdem uns dabei niemand erwischt hat,als goldrichtig herausgestellt hat.

 

Nach dem Startschuss dauerte es einigeMinuten bis wir über die Startlinie rollten, die letzten Starter fuhren mehrals 15 Minuten nach dem Startschuss erst über die Startlinie. Die erstenKilometer war das Rennen neutralisiert, danach ging es gemütlich mit ca. 50km/h Schnitt nach Ötz, dort ging das Rennen so richtig los, die ersten1200 Hmwaren zu bezwingen. Nach einer rasanten Abfahrt vom Kühtai, manche hatten fast100 Sachen drauf, ging es nach Innsbruck und ziemlich flott den Brenner hinauf.Die ersten 122 km waren geschafft und wir waren überrascht wie schnell und"spurlos" diese an uns vorüberflogen. Bis zum Anstieg Jaufenpass ging es unsallen noch gut, in Italien war es auch etwas wärmer und so spulten wir vollmotiviert auch noch den Jaufenpass herunter. Klaus und Bernhard nahmen sich fürden Jaufenpass etwas mehr Zeit zu Verfügung, kamen aber auch noch ganz guthoch. Die Abfahrt vom Jaufenpass ist sehr lang, kurvig und auf Grund derschlechten Strassen nicht ungefährlich. Mir schmerzten die Arme bei derAbfahrt, sodass ich öfters umgreifen musste, aber bei so einem langen Rennenschmerzt eh immer irgendwas.

 

Das Timmelsjoch hat es uns wohl allenangetan, uns allen hat die Auffahrt aufs Timmelsjoch geschmerzt, wir hattenalle zu kämpfen. Leider hat das Timmelsjoch auch einen von uns abgeworfen,Bernhard hat am letzten Anstieg abgebrochen. Ich habe mich bei der Auffahrtnach der Labestelle gesehnt um mich mit Cola+Wasser nochmals zu stärken, aberauch von der Labestelle bis zum Gipfel waren es noch lange 1000 Hm. Ich warheilfroh als ich endlich oben angekommen war, nach einer kurzen Abfahrt von ca.300 Hm ging es nochmals 200Hm bis zur Mautstelle nach oben, die ich obwohlschon ziemlich blau noch gut bewältigte. Danach endlich die erlösende Abfahrtin Richtung Sölden, da ich leider keine Gruppe hatte, sammelte ich bei derAbfahrt einige vor mir fahrende Fahrer auf, welche sich jedoch nur hintenreinhingen, so zog sich die Abfahrt nach Sölden noch etwas hin. Nach gut 9 ½Stunden kam ich geschafft aber glücklich im Ziel an und hatte mir meinen Traumvom Ötztaler erfüllt.

 

Besonders stolz sind wir auf Klaus, dersich vom Timmelsjoch nicht abschütteln lies und sich bis ins Ziel nach Söldendurchbiß.

 

Ergebnisse und Fotos findet ihr unter:          http://www.oetztaler-radmarathon.com/

Startnummern von 1582 bis 1587

 

Mit dabei waren: Thomas E, Bernhard R,Klaus M, Marco W, Florian R und Peter E als Betreuer hatten wir noch Evelin,Christina und Conny mit.

 

Fazit: Der Ötztaler ist wohl derbekannteste Radmarathon und man muss einmal dabei gewesen sein, die Anzahl derStarter ist unglaublich, das Rennen extrem gut organisiert und superabgesichert. Es stand uns zumindest immer ein Fahrstreifen zu Verfügung, diePässe waren alle gesperrt, sodass es bei den Abfahrten keine Probleme mitFahrzeugen gab. Es ist schon ein besonderes wenn auch anstrengendes Erlebnisdaran teilzunehmen!

 

Bericht von Thomas Estermann



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