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Trainingslager Mallorca


Mallorca, die Erste 2009!

 

Montag, 2. März, frühmorgens waren wir, ein bunter Haufen von Triathleten, Läufern  und Hobbyradfahrern,  unterwegs zum Flughafen Salzburg um die Radsaison 2009 zu eröffnen. Aufgrund der Wetterlage in Österreich war es notwendig in den Süden auszuweichen. Genauer gesagt, nach Mallorca. Vom Bike-Sport RC-Micheldorf mit dabei Grall Hermann und ich.

Starker Nebel in Palma verzögerte den Abflug. Ungeduldig auf das Boarding wartend kam noch einmal etwas Spannung auf, als wir namentlich aufgerufen wurden um zu erklären, warum den unsere Radkartons vibrieren. Ich denke mal, dass die Räder genauso ungeduldig waren wie wir und sich schon auf die herrlichen Straßen in Mallorca freuten, aber das  nahm uns das Flughafenpersonal nicht ab.

Auf jeden Fall war die Polizei auch schon da um festzustellen, dass eh alles in Ordnung war. So stand dem Abflug nichts mehr im Wege und ohne weiteren Zwischenfall landeten wir bei schönem Wetter und angenehmen Temperaturen  im Palma.

Am Ausgang erwartete uns dann schon wie letztes Jahr Gerald von "Cyclista" und nahm unsere Räder in Empfang.

Nach dem Einchecken im Hotel Hispania ging es sofort auf die erste Erkundungsfahrt Richtung Osten und dann nach Llucmajor.

Einfach geil endlich mal wieder statt auf dem Ergometer auf dem gewohnten Rad zu sitzen und auf einer richtigen Straße zu fahren.

Wie letztes Jahr zeigte sich die Insel von der windigen Seite und die Temperaturen waren mit 15 Grad eher bescheiden. Am Dienstag erwischte uns sogar ein kräftiger Regenschauer und zwang uns zum Abbruch der Tour. So liefen wir halt am Nachmittag am Meer entlang  zur Kathedrale nach Palma und zurück. So hatten wir uns Abendessen und das allabendliche Weizenbier bei Frank im "La Terraza" auch verdient.

Apropos Essen. Frühstück und Abendessen waren reichhaltig und ausgezeichnet. Es gab laufend so viel Nachschub, dass nicht einmal die deutschen Pensionisten für einen Engpass am Buffet sorgen konnten. Nur der Speisesaal war etwas klein. Eine größere Gruppe sollte sich unbedingt, wenn sie zusammen sitzen möchte, mit dem Personal arrangieren um einen Tisch zu reservieren. Dies wurde auch vom österreichischen Bahn-Nationalteam gemacht, die wir auch heuer wieder trafen.

Am Mittwoch und am Donnerstag machte uns starker Wind zu schaffen, aber es blieb trocken. Aufgrund der niedrigen Temperaturen war an kurze Kleidung nicht zu denken. Der Wetterbericht für das Wochenende machte uns aber Hoffnung, wenigstens ein bisschen Farbe an den Beinen und Armen zu bekommen.

Und genau so kam es dann auch. Bei sonnigem und etwas wärmeren Wetter spulten fraßen wir dann fast die Kilometer und die Königsetappe am Sonntag wurde ihrem Namen gerecht.

Nach gemütlichem Anfang auf dem Radweg nach Palma durchquerten wir die Hauptstadt um in die Ausläufer des Tramontana-Gebirges zu kommen. Dort nahmen wir den ersten Berg des Tages nach Calvia in Angriff. Über Es Capdella und Galilea ging es nach Puigpunyent und weiter nach Valldemossa.

An der herrlichen Westküste entlang fahrend erreichten wir schließlich über Deià die Hafenstadt Soller. Von dort nahmen wir dann den Coll de Soller mit seinen unzähligen Serpentinen in Angriff. Von der Passhöhe hat man gewöhnlich einen grandiosen Ausblich bis Palma und die Südküste. Leider war es diesmal trüb und so sahen wir den Horizont nur schemenhaft.

Über Punyola und Sa Cabaneta ging es dann zurück nach El Arenal, wo wir in einem Cafe die Abendsonne genossen.

Schweren Herzens ging es dann am Montag wieder zurück nach Salzburg, wo uns 2 Grad und Schneeregen erwarteten. Also Haube auf, Winterjacke an und raus aus dem Flieger um in den Alltag zurückzukehren.

Alles in allem war es eine tolle, erholsame Woche mit bis zu 750 Rad-km, 70 Lauf-km und ein paar Schwimm-km.

Das Hotel war in Ordnung, das Essen super, die Räder können auf das Zimmer mitgenommen werden und El Arenal ist ein ausgezeichneter Ausgangspunkt für alle Ausfahrten (und Ausgänge J).

Ein paar Worte noch zu Cyclista: Hat vom Buchen bis zum Fahrradtransport und den Leihrädern bestens funktioniert und ist absolut weiterzuempfehlen.

All denen, die in ein paar Tagen auch dort sein werden wünsche ich noch einen erholsamen und unfallfreien Aufenthalt und viel Spaß beim Training (und daß die deutschen Pensionisten euch etwas vom Buffet übriglassen).

Und ich geh` jetzt den Keller und hau mich wieder mal auf den Ergometer... :-( 


(Mar ´09 by Christian Zeller)

 



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